Sturmerprobt und gut gelaunt: Unsere interne Regatta am 3. Juli
Es war ein Regattatag, den die Teilnehmer so schnell nicht vergessen werden. Am Freitag, dem 3. Juli, lud unser Segelverein zur YCM-Intern. Insgesamt 24 hochmotivierte Seglerinnen und Segler verteilten sich auf 12 Boote und machten sich bereit für den sportlichen Wettkampf auf dem Wasser. Doch Petrus hatte an diesem Tag ein ganz besonderes Szenario für uns vorbereitet: Schon beim Ablegen pfiff der Wind ordentlich über den See, und die heftigen Böen forderten von der ersten Minute an volle Konzentration.
Kampf mit den Elementen: Nur die Hälfte kommt durch
Direkt nach dem Startsignal entbrannte ein packender Kampf – nicht nur gegen die Konkurrenz, sondern vor allem gegen die Elemente. Der extrem böige und starke Wind verlangte den Crews alles ab. Taktische Manöver wurden schnell zur Nebensache, das Halten der Boote auf aufrechtem Kurs zur Hauptaufgabe. Trotz vollem Körpereinsatz und maximalem Ausreiten kam es, wie es bei solchen Bedingungen kommen musste: Zahlreiche Boote kenterten spektakulär in den heftigen Windböen.
Die wichtigste und beste Nachricht vorweg: Alle Teilnehmer sind wohlauf und gesund geblieben! Dank der schnellen Reaktion der Sicherungsboote und der hervorragenden gegenseitigen Hilfsbereitschaft untereinander gab es außer nasser Kleidung und viel Adrenalin keine Blessuren. Am Ende schafften es von den 12 gestarteten Booten lediglich 6, den anspruchsvollen Kurs erfolgreich zu beenden und die Ziellinie zu überqueren. Eine stramme Leistung für alle, die das Ziel sahen – aber ein ebenso großer Respekt gebührt all jenen, die sich den Bedingungen mutig gestellt haben.
„Echtes Robinson-Segeln!“
Obwohl das Wasser von Kenterungen geprägt war, tat dies der Stimmung absolut keinen Abbruch. Im Gegenteil: Viele Teilnehmer fanden den starken Wind und das rasante Segeln einfach super cool. Es wurde gelacht, geflucht und gefeiert. Besonders das rasante „Robinson-Segeln“ sorgte bei den Crews für leuchtende Augen und echten Nervenkitzel.
Sicherheit geht vor: Abbruch nach der ersten Wettfahrt
Nachdem das erste Rennen beendet war beriet sich die Wettfahrtleitung kurzfristig. Da der Wind noch weiter unberechenbar über das Wasser fegte, wurde aus Sicherheitsgründen die einzig richtige Entscheidung getroffen: Alle Boote wurden zurück in den Hafen geschickt. Es war schlichtweg zu viel Wind und zu böig. So blieb es an diesem Tag leider bei der einen Wettfahrt.
Grillduft, Geschenke und eine feierliche Bootstaufe
Zurück an Land wich die Anspannung schnell der gemütlichen Geselligkeit. Moritz hatte in der Zwischenzeit den Grill angefeuert und wir hatten wieder ein fantastisches, leckeres Büffet.
Direkt im Anschluss folgte die Siegerehrung. Hier stand diesmal weniger der verbissene Kampf um den ersten Platz im Vordergrund, sondern das Miteinander. Die vielen mitgebrachten Geschenke, sorgten für jede Menge Spaß, Lacher und große Freude.
Gewonnen haben Pheline und Gunnar als bester Vorschoter auf dem zweiten Platz.
Ein weiteres Highlight wartete zum Abschluss des offiziellen Teils auf uns: die feierliche Bootstaufe unseres neuesten Vereinsmitglieds. Unter großem Applaus wurde unser neues, umweltfreundliches Elektromotorboot offiziell auf den Namen „Esel“ getauft.